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Francesco da PiriMaria Theresia Schwarz-Mach, Jahrgang 1949

Die Künstlerin Maria THeresia Schwarz-Mach – MTH, geboren 1949 in Graz, begann sich Mitte der 80-er Jahre intensiver mit der bildenden Kunst auseinander zu setzen. Prägend war der intensive Kontakt zu expressionistischen Künstlern, die MTH in ihrem spanischen Domizil kennen lernte. In den darauffolgenden Jahren entstanden über 500 Werke, die meisten davon in aufwändiger Ölmalerei. Zum Atelier in Spanien und in Bromberg, Niederösterreich kam die 2007 ebenfalls in Bromberg neu eröffnete MTH-Galeria. Arbeitsaufenthalte im Ausland, Studienreisen und internationale Ausstellungen weisen MTH als weltoffene und aktive Künstlerin aus.

Kunst erhellt das Licht des Alltages

Die Künstlerin Maria THeresia Schwarz-Mach – MTH, so ihre Signatur - hat sich ihren persönlichen Weg in die zeitgenössische bildende Kunst über die Jahre hin konsequent erarbeitet und gestaltet von diesem individuellen Blickpunkt heraus ihre vielschichtigen Bilderwelten. Geboren 1949 in Graz, widmete sie sich vorerst ihrer beruflichen Karriere, ehe sie seit Mitte der 80-er Jahre zunehmend von den fantastischen Möglichkeiten der Kunstwelt in ihren Bann gezogen wurde. Ein zentraler Auslöser hierbei war der intensive Kontakt zu spanischen Expressionisten, Künstler, mit denen sie in ihrem spanischen Domizil in engeren Kontakt kam und deren Begeisterung für die Kunst sie nachhaltig beeindruckte. Die Zeit von 1985 bis 1995, jener Zeitraum, in dem sie in der  leuchtenden Sonne Südspaniens ihren Lebensmittelpunkt hatte, sollte prägend für die visuelle Sprache von MTH werden.

Die starken Einflüsse, die diese warme, sonnige Region durch Licht- und Farbintensitäten bei den Menschen vor Ort hervorruft, färbten im wahrsten Sinne des Wortes auch auf die Bilder von MTH ab. Dies kann durchaus wörtlich verstanden werden, die Künstlerin erlebte während ihres jahrelangen Aufenthaltes durch den intensiven Kontakt mit spanischen Künstlerkollegen nicht nur die besonders leidenschaftliche Verarbeitung von Emotionen in den Bildern, sondern sie lernte auch die besondere Farbintensität spanischer Pigmente kennen und schätzen. Seither arbeitet MTH nicht nur selber ausschließlich damit, sondern macht  diese besonderen Künstlermaterialien auch hierzulande Kunstschaffenden verfügbar.

Vor allem die visuelle Sprache der Malerei kommt den Intentionen von MTH entgegen. Die autonomen Prozesse, die die Künstlerin beim Betrachter auslösen will, kann sie besonders gut in der Auseinandersetzung mit der Farbe thematisieren. Die Komplexität menschlicher Sachverhalte, die aufzuzeigen ihr ein zentrales Anliegen sind, ähnelt auf symbolischer Ebene der Durchdringung von Form und Farbe und der vielschichtigen Überlagerung von Farbschichten. Mittels Farbe kann sie die Intensität ihrer Emotionen unterstreichen, sinnliche Strukturen schaffen und den Energiefluss symbolisch mit dem Fließen der flüssigen Farbe verbinden. Ihre ungegenständlichen Kompositionen belässt die Künstlerin über weite Teile in ihrer Ursprünglichkeit, durch ihre spezielle, nass in nass gemalte, also sehr flüssige Technik, entstehen reizvolle, zart strukturierte Pigmentausfällungen, die die feine Balance zwischen Zufall und Absicht aufrecht halten. Runde, weibliche Formen, flüssige, abstrakte Malweise, positive Grundeinstellung und die Liebe zu Licht und intensiven Farben ergeben dann im Malprozess jene Bilder, die sich mit der Persönlichkeit der Künstlern MTH decken, weil sie daraus hervor gehen.

Die Freiheit der Kunst soll nach Ansicht von MTH auch durch die Freiheit der eingesetzten Formen ausgedrückt werden, eine Sichtweise, die im „Abstrakten Expressionismus“ einen ihrer stärksten Vertreter hat. MTH gehört zu jenen Künstlerinnen, die sich dieser Kunstform stark verbunden fühlen. Die Auslösung individueller, autonomer Prozesse beim Betrachter in der Auseinandersetzung mit der Farbe ist eine der großen Leistungen der abstrakten Kunst, die man sich aus der Geschichte der modernen Kunst nicht mehr wegdenken kann. Die Künstlerin MTH ordnet in ihren Malereien verschiedene Einflüsse, persönliche Erfahrungen, künstlerische Strömungen und macht sich so zur Beobachterin des Lebens, die versucht, der Vielschichtigkeit des Daseins sichtbare Bilder abzuringen.
Traumsequenzen, formelle Anleihen bei der Natur, fiktive Landschaften bevölkern mit ihren verschlungenen Formen die Leinwand. Auch wenn keine Geschichten im herkömmlichen Sinne erzählt werden, so spürt der Betrachter doch latent zahlreiche Erzählfäden, die hier zu dichten Bildern verwoben werden. Das große Œuvre der Künstlerin umfasst bis dato über 500 Gemälde und zahllose grafische Arbeiten, helle, leuchtende, von Freude getragene Werke, mit hochwertigen spanischen Pigmenten in aufwändiger Öl-Technik umgesetzt. 

Dass dabei das Positive, Helle, Unbeschwerte, Energiegeladene überwiegt, liegt wohl auch an der Person der Künstlerin, die dieser sonnigen Seite des Daseins mehr abgewinnen kann als der dunklen und schwarzgefärbten. Das Atelier in Spanien und in Bromberg und die 2007 in Bromberg neueröffnete MTH-Galeria als öffentlicher Ausstellungsort, die langen Arbeitsaufenthalte in Los Angeles und Santa Barbara, die konkrete Aussicht auf neue, internationale Ausstellungen und der nach wie vor ungebremste Schaffensdrang von MTH geben auch künftig allen Anlass zu Optimismus und Lebensfreude.

Kontakt:

Maria Theresia Schwarz-Mach
Schulgraben 10
2833 Bromberg
02629 8114
maria.schwarz@mth-galeria.com
www.mth-galeria.com

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